Szenarium
von Kelemen,
Arrabal,
Kieselbach,
Sladek
Kostüme, Bühnenbild:
Antonín Málek
Regie:
Milan Sladek
Die Multimedia-Oper von Fernando Arrabal (Buch), Milko Keleman (Musik) und Edmund Kieselbach (Multimedia) hat Milan Sladek zu einer pantomimischen Version umgestaltet. Dabei wurde sie zu einer Art Solo-Programm mit dem Charakter von Realtheater. Jetzt ist es, wie ein Kritiker schrieb, „eine Buehnenmeditation ueber den Platz des Menschen in dieser Welt“. Sladek selbst sagt, er habe versucht
„zu vermeiden, ein Theater von brutalen und schrecklichen Szenen zu schaffen. Ich bin mehr daran interessiert, die persoenliche Apokalypse des Einzelnen zu schildern – mit der Austreibung aus dem Paradies, Krieg, unerwiderte Liebe, zerruettete Hoffnung und Einsamkeit“.
Dabei entlarvt Sladek die komischen Seiten solcher „Schrecken“ und
formt die Vorlage durch verschiedene stilistische Elemente – von der Solo-Pantomime ueber Masken und Clownerien bis hin zu den bildenden Kuensten in der Art eines Happenings.
Spieldauer: ca. 90 Min., ohne Pause


